|
Schön, dass Sie bei uns vorbeischaun!
Hier dreht sich alles rund um das Thema "Der Computer als Unterhaltungsmedium".
DVB-S: Digitalisierung des Fernsehens Was bedeutet eigentlich DVB? Das ist nichts weiter als die Abkürzung für Digital Video Broadcoasting. Zu Deutsch Digitaler Fernsehrundfunk. Der Zusatz "S" steht für Satelite oder Satellit. Die Digitalisierung des Fernsehen und des Rundfunks hat schon seit einiger Zeit begonnen und doch wird sie wohl so schnell nicht ganz zum Abschluss gelangen. Die Frage ob analoges oder digitales Radio zum Beispiel berührt Traditionen und Generationen von Hörern, die beim morgentlichen Kaffee ihr altes, lieb gewonnenes, analoges Radiogerät nicht missen wollen, auch wenn sie jeden Tag wieder die Antenne neu ausrichten müssen um ihr Lieblingsprogramm gut empfangen zu können.
Auf dem digitalen Markt spielen sich mittlerweile ganz andere Dinge ab. Hier ist die Frage, ob DVB-S, DVB-T oder DVB-C das Thema des Tages. Die verschiedenen Systeme haben Vor- und Nachteile. Obwohl viele Anbieter ihre Kabelnetze immer weiter ausbauen ist doch DVB-S, also der Empfang von digitalen Fernseh- und Rundfunkprogrammen über ein Satellitensignal, die am meisten genutzte DVB Variante. Bei der Nutzung des Satellitensignals können Kosten gespart werden, gleichwohl vom Programmausstrahler, wie vom Empfänger. Es sind keine weiteren Infrastrukturen wie Kabelnetze zum Empfang nötig.
Man braucht eigentlich nur eine Satellitenschüssel, den richtigen Standort und einen Digital Receiver. An vielen Orten auf der Welt, vornehmlich in entlegenen Regionen oder auf dem Land, ist dies überhaupt die einzige Möglichkeit Fernseh- und Rundfunkprogramme zu sehen oder zu hören. Für den Satelliten ist keine Gebühr zu bezahlen, denn das Signal wird ohnehin ausgestrahlt und die Anbieter hätten keine Möglichkeiten, den Empfang zu kontrollieren. Dafür hat der Programmausstrahler jedoch die Möglichkeit viele Programme gleichzeitig zur Verfügung zu stellen. Jeder moderne Satellitenreceiver ist inzwischen für den Empfang von digitalen Signalen gerüstet.
Über Satelliten wie zum Beispiel Astra oder Eutelsat werden schon ca. 1500 Programme übertragen. Inzwischen gibt es auch schon DVB-S 2. Durch Verbesserung auf verschiedenen Ebenen wurde die Datenrate um ca. 30 % gesteigert. Es gibt inzwischen auch integrierte Receiver für DVB-S Signale, die zum Beispiel direkt in den Fernseher oder auch in Zusatzgeräte wie DVD- Player integriert sind. So kann man sich die Aneinanderreihung vieler verschiedener Geräte im heimischen Wohnzimmer sparen.
|